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Tutorials - Iris

Der erste Schritt besteht darin ein neues Dokument mit gleicher Höhe und Breite anzulegen (z.B. 500x500)

Nun teilt man die Zeichenfläche mit Hilfe von Hilfslinien in drei Bereiche ein. Dazu geht man auf Ansicht -> Neue Hilfslinie

Hier wählt man nun den Punkt "Horizontal" und gibt an wo die Hilflinie gezeichnet werden soll.

Die erste Linie wird die Größe der Pupille bestimmen. Sie sollte nicht höher als 35% liegen, da die Pupille sonst sehr klein wird. Gute Ergebnisse erziehlt man zwischen 35% und 55% je nach gewünschtem Ergebnis.

Die zweite Hilfslinie Grenzt den Bereich der Iris vom Weiß des Auges ab. Das ist wichtig, weil sonst beim Anwenden des Polarkoordinatenfilters unschöne Fehler entstehen können. Man setzt sie am besten bei ~95% an.

Nun wählt man mit dem Rechtecks-werkzeug den obersten Teil und füllt ihn mit Schwarz.

Danach wählt man den zweiten Bereich und geht auf Filter -> Störungen -> Störungen Hinzufügen mit einer sehr hohen Einstellung - dabei nicht vergessen das Häkchen zu setzen, da wir sonst eine etwas seltsame Iris bekämen.

(Falls hierbei eine Fehlermeldung erscheint, dann versucht ihr den Filter auf eine Leere Fläche anzuwenden. Bleibt bei allen Arbeitsschritten in einer Ebene.)

Der unterste Teil wird noch mit Weiß gefüllt, falls er nicht ohnehin schon Weiß sein sollte.

Nun wählt man wieder den Zweiten Bereich mit dem Rechteckswerkzeug und geht auf Filter -> Unschärfe -> Bewegungsunschärfe.

Die Stärke mit der man diesen Filter benutzt wirkt sich stark darauf aus, wie die Iris später aussehen wird.

Anmerkung:
Es ist natürlich Geschmackssache, aber ich erziehle gute Ergebnisse mit folgender Überschlagsrechnung: Man schaut wie viel % der Fläche von der Iris bedeckt sind. Wenn bei einer 500x500px Bild 45% Pupille und 5% Weiß sind, dann sind 50% Iris - das sind also 250px. Dieser Wert sollte bei der Bewegungsunschärfe noch mal um ca. 20% reduziert werden also erhält man 200px als guten Wert für die Bewegungsunschärfe. Simpel oder ;)

Jetzt geht man auf Filter -> Verzerrungsfilter -> Polarkoordinaten und wählt Rectangular to Polar. Das Ergebnis sollte so ähnlich sein wie links zu sehen.

Der letzte Schritt besteht darin, der Iris Farbe zu verleihen. Dies geschieht am schnellsten dadurch, dass man Strg+U / Apfel+U drückt und im aufgehenden Fenster das Häkchen bei Colorize setzt und sich ein wenig mit den Reglern herumspielt.

Hier sieht man noch wie die Einteilung der Fläche das Ergebnis beeinflusst .

Die Zahl links oben gibt die Position der ersten Hilfslinie an, die die Pupille von der Iris trennt.

Nun kann man diese Iris natürlich in allen anderen Programmen benutzen und damit einige sehr hübsche Effekte erziehlen. Natürlich ist man dabei nicht nur auf Pixelbearbeitungs-programme wie Photoshop beschränkt. Wenn man die Iris groß genug erstellt, kann man sie auch für größerformatige Arbeiten in Vektorprogrammen wie Illustrator benutzen.

Benjamin